Mit dem eigenen Stil zu ganzheitlichem Leben

Mit dem eigenen Stil zu ganzheitlichem Leben

Im Sommer habe ich Urlaub an der Nordsee gemacht. Dort habe ich, unter anderem, den Ort Esens besucht. Die Stadt hat einiges, was man sich anschauen sollte. An der Stadtkirche St. Magnus geht kein Weg vorbei. Ich schaute mir die Kirche aus dem 19. Jahrhundert an. Den Kirchenraum erfüllte geistliche Musik, die mich zur Ruhe kommen ließ. Als ich zum Schriftenstand kam,  fand ich einen bekannten Text von Elli Michler, der mich einlud über das eine oder andere in meinem Leben nachzudenken.

Dieser Text mit der Überschrift „Ich wünsche Dir Zeit“ ist ein hervorragendes Gedicht, dass Mut macht mit dem eigenen Stil zu ganzheitlichem Leben zu kommen. „Mit dem eigenen Stil zu ganzheitlichem Leben“ weiterlesen

Der Weg aus dem Burnout

Um aus der dem Hamsterrad meines Lebens auszusteigen sind einige Punkte zu beachten. Dabei sollte ich mich nicht scheuen professionelle Hilfe wahrzunehmen. Gönne Dir Dein Leben!

B ei sich ankommen

Meine Identität, meine Gefühle, meine Persönlichkeit;
Wer bin ich?

U nterstützung erleben

Menschen erleben, die mich Unterstützen meinen Weg zu finden und zu gehen.

R uhe finden

In der Ruhe wieder zu sich finden und neue Kraft schöpfen.

N eues ausprobieren

Die Chance ergreifen und neues ausprobieren.

O rdnen der Ziele

Sich seiner Ziele bewusst werden und die nächsten Schritte planen.

U mstellen auf Neues

Ein neuer Beginn bedeutet, die Weiche umstellen in ein neues Leben.

T ransfer in den Alltag

Meine Gedanken und Ziele gilt es in den Alltag zu übertragen.
Hier ist es gut mit Hilfe eines Therapeuten oder Personal Coach in regelmäßigen  Abständen zu kontrollieren, ob der neue Weg so Gangbar ist.

Wie kommt es zum Burnout?

Burnout ist ein ernstzunehmender Zustand, der zu psychosomatischen und psychischen Erkrankungen sowie psychosozialen Problemen führen kann. Um  ins Burnout zu geraten bedarf es mehrere Punkte:

B eruf ist alles

Ich identifiziere mich nur über meinen Beruf. Anderes ist sekundär.

U nruhe:

Angst das Ziel nicht zu erreichen, lässt mich unruhig werden.

R ückzug

Ich ziehe mich zurück. Soziale Kontakte werden vernachlässigt.

N egatives Erleben

Fehlende Unterstützung von Kollegen, mangelnder Rückhalt bei Vorgesetzten.

O hnmachtsgefühl

Desorganisation,  Konzentrations- und Gedächtnis-schwäche, Widerstand gegen Veränderungen, Gefühle von Leere, Misstrauen

U nfähigkeit

Es kommen Gefühle auf wie Gleichgültigkeit. Einsamkeit, Langeweile, Aufgabe von Hobbys.

T iefpunkt

Gefühle von Sinnlosigkeit, existenzielle Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Suizidgedanken

Wenn das Leben eine Vollbremsung macht

Vor kurzem hatte ich auf XING einen Beitrag über Burnout geschrieben. Darauf bekam ich von Monika Glanzberg einen Text, der mich sehr berührt hat. Dieser Text ist aus der eigenen Erfahrung mit Burnout entstanden. Mit Ihrer Genehmigung möchte hier auf die Erfahrungen, die Monika Glanzberg gemacht hat aufmerksam machen.

„Wenn das Leben ein Vollbremsung macht

…ausgebrannt, so bezeichnet man einen Burn out, Leere, vollkommene
Anstrengung bei allem, was man tut, und sei es nur Denken.
Der Lebensmut ist gewichen, selbst für Kleinigkeiten brauch man den
ganzen Tag, um sie zu erledigen.
Müde und doch schlaflos.
Gewillt, aber die Kraft für den Anfang fehlt.
Schweißausbrüche, Schüttelfrost.
Kopfschmerzen, Magenkrämpfe.
Herzrasen und zitternde Hände.
Übelkeit bis hin zum Erbrechen.
Kreislaufschwäche und schwarz vor Augen.
Ruhelosigkeit.
Angespanntheit.
Rückenprobleme und ein spürbarer Druck auf den Schultern,
der unsichtbare Lastensack hat somit ein Gefühl hinterlassen.
Stillstand.
Das Teufelsrad dreht sich…..immer schneller und wie ein Vakuum wird
man festgesaugt, denn die Energie zum Befreiungsschlag fehlt.
Immer wieder werfen einen Erlebnisse zurück, aus Angst, es könnte
wieder passieren.
Das Negative hat Besitz ergriffen, und für positives ist der Kampf um
einen Platz schwer.
Hoffnungslosigkeit, die sich ausbreitet.
Und die Sehnsucht nach dem Moment, wenn man endlich innere Ruhe
und Kraft wieder spürt.
Wenn man die Sonnenstrahlen als diese auch erkennt, sich freut und
nicht vor Augenschmerz sich weg dreht.
Wenn man auch dem Regen seinen Zauber wieder abgewinnen kann
und weiß, jeder Tag ist schön und es kann noch schöner werden.
Es wird noch schöner.
Wenn man Komplimente wieder annimmt und nicht darüber nachdenkt,
warum man gerade jenes gesagt bekommen hat…. nicht denkt, derjenige
muss sich aber vertan haben.
Sich selbst wieder lieben und achten.
Und alles, was einem nicht gut tut ohne wenn und aber aus dem Leben
streichen.

Burn out, das Leben ist herunter gebrannt, nur noch das Flämmchen der
Seele glimmt ein wenig, und verursacht den inneren Hilfeschrei.
Doch selbst zum Schreien ist man schon zu kraftlos. Die Stimme
versagt, und man hat das Gefühl eines Kloßes im Hals.
Weinen, ein Ventil um Druck abzulassen, aber auch das ist fast zu. Nur
noch selten treten Tränen hervor, und man spürt, dass auch diese sich
innerlich festsetzen.
Der Körper, der Geist wird voller und voller, und der Platz für
lebensnotwendigen Sauerstoff wird immer geringer.
Man hat das Gefühl, innerlich zu ersticken, man hört die Bombe bereits
ticken…..und irgendwann entlädt sie sich mit einer verheerenden
Explosion:
komplettes körperliches und psychisches Versagen.
…am Horizont nimmt man nur noch verschwommen das Blaulicht wahr…
Therapie!“

Diese Zeilen sind aus dem Buch „Zeitzeugen – und die Uhren drehen sich weiter“ von Monika Glanzberg. Das Buch kann direkt bei Ihr bestellt werden.

Für heute sage Ihnen, Gönne Dir Dein Leben!

Reginald Müller

Grundfragen des Menschen

Grundfragen des Menschen

Die Fragen nach dem Sinn des Lebens, nach Geborgenheit und Liebe, nach Verstehen und Hoffnung, nach Reifung und Sterben werden so nicht beantwortet.

Denn weil die Sehnsucht, gebraucht zu werden, genutzt zu werden und sinnvoll zu sein, so groß ist, liefern wir uns allen möglichen Angeboten aus. Hauptsache, es nutzt uns irgendwie. Hauptsache, wir haben irgendwie das Gefühl, dass wir etwas halbwegs Sinnvolles machen.

  • Menschen suchen nach einem Ort der Geborgenheit, nach Wärme und Vertrauen.
  • In Zeiten der Orientierungslosigkeit wird wieder nach klaren Maßstäben gefragt.
  • Suche nach der letzten Antwort, die alles zusammenhält und erklärt.
  • Warum lebe ich überhaupt?
  • „Alles beginnt mit der Sehnsucht“ schreibt einmal die jüdische Dichterin Nelly Sachs.
  • Das Kind sehnt sich nach Geborgenheit, Wärme und Zuwendung. Der heranwachsende Jugendliche sehnt sich danach, von den Erwachsenen und seiner Umwelt ernst genommen zu werden. Er sucht nach einem Beruf, der ihn erfüllen könnte.
  • Der erwachsene Mensch sehnt sich nach einem Du, dass seine Einsamkeit aufhebt, ihm Heim und Heimat schenkt, seine Freuden und Leiden mit ihm teilt. Alle Menschen sehnen sich nach Anerkennung, Zärtlichkeit und Liebe.
  • Religion als Erinnerung?
  • Gottesglaube als Ausdruck unserer unstillbaren Sehnsucht nach einer letzten und tiefsten Geborgenheit?
  • Gott als das eigentliche Zuhause der Menschen?