Soziale Anerkennung senkt Risiko für Burnout

Wenn Menschen an ihrem Arbeitsplatz Anerkennung erfahren, wird das Risiko für einen Burnout gesenkt. Zu einer leistungsgerechten Belohnung gehört mehr als nur angemessene Bezahlung. Wichtig ist vor allem die soziale Anerkennung, die Menschen für ihren Arbeitseinsatz erhalten.

Wie lassen sich Arbeitsbedingungen gestalten, damit das Risiko eines Burnouts sinkt? Arbeitgeber sollten in die Organisationskultur investieren. Hier bietet es sich an ins Gesundheitsmanagement zu investieren. Unternehmern und Führungskräfte sollten ein paar Regeln beherzigen, die ich in dem neuen Buch von Sabine Asgodom, „So coache ich“, gefunden habe:

  • merken Sie sich den Namen von Mitarbeitern
  • wenn Sie in ein Büro kommen, grüßen Sie
  • seien Sie höflich in E-Mails
  • kommen Sie pünktlich zu Konferenzen
  • hören Sie zu, Wenn Ihr Mitarbeiter etwas sagt
  • bei Mitarbeitergesprächen „nebenbei“ SMS zu lesen oder zu schreiben, ist ein ganz schlechter Stil
  • dazu gehört auch das Sie E-Mails währenddessen beantworten
  • nicht einfach wortlos aufstehen und hinausgehen

Ich wünsche Ihnen eine entspannte Zeit,

Reginald Müller
www.reginald-mueller.de

 

Burnout: Modeerscheinung oder ernstzunehmendes Problem?

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Unser modernes Leben fordert der Psyche viel ab. Um eine Anstellung zu bekommen wird oft vom Bewerber vorausgesetzt, dass er teamfähig ist, flexibel und kreativ auf die Anforderungen im Arbeitsalltag reagiert. Jeder soll ständig bereit sein, sich auf Veränderungen einzustellen. Jeder soll bereit sein, Neues zu lernen und sich auch über das Durchschnittliche hinaus zu engagieren, wenn es darum geht, eine Aufgabe oder ein Projekt erfolgreich durchzuführen. Viele Beschäftigte möchten diese Anforderungen auch gerne erfüllen – und überlasten sich fast automatisch. Stressfaktoren und damit eine besondere Herausforderung der Psyche sind besonders:

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Behalten Sie Ihre persönliche Balance im Auge

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Es ist erwiesen, wer selbst unter starkem Stress steht, entwickelt einen Tunnelblick. Für Führungskräfte bedeutet das, dass sie unter Stress ihre Sachaufgaben erledigen, aber Ihre Mitarbeiter und die Stimmung in Ihrem Team aus dem Auge verlieren. Die Motivation und Leistungskraft des Teams können darunter empfindlich leiden. Mein Eindruck ist, dass nur eine Führungskraft, die selbst darum weiß, wie sie dem Stress Grenzen setzt, wie sie eine gewisse Gelassenheit auch in stürmischen Zeiten behält, die abschalten und sich erholen kann, ist eine Führungskraft, die ihrer Personalaufgabe gewachsen ist. Als Führungskraft habe ich Vorbildfunktion nicht nur in fachlichen Bereichen, sondern auch im menschlichem Handeln. Dazu gehört auch der vorbildliche Umgang mit Stress.

Ich wünsche Ihnen eine entspannte Zeit.

Reginald Müller
coaching & beratung

Haben wir die Wahl zwischen Glück und Karriere?

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Wann sind Sie richtig glücklich?

 

 

Es gibt Menschen, die in ihrer Arbeit die hundertprozentige Erfüllung finden. Andere brauchen Familie und Freunde für ihr Lebensglück und wieder andere suchen den Sinn ihres Lebens bei kulturellen oder sportlichen Aktivitäten in ihrer Freizeit. Jeder Mensch setzt in seinem Leben unterschiedliche Prioritäten – das hängt unter anderem von der jeweiligen Lebensphase ab. Wer im Leben allerdings alles auf eine Karte setzt, der riskiert schnell unzufrieden zu werden.
Wir müssen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Berufs- und Privatleben haben, was uns glücklich und zufrieden macht und wodurch wir schließlich

gesund und leistungsfähig im Job sind. Psychologen sprechen hier von der Work-Life-Balance. Mir persönlich gefällt dieses Wort nicht so sehr, weil Arbeit und Leben sich nicht gegenüberstehen, sondern es darum geht ein ausgeglichenes Leben zu führen, in dem die Arbeit ein Teil vom Ganzen ist.

Es gilt hervorzuheben, dass Glück und Karriere kein Widerspruch sein muss!
Unternehmer und Führungskräfte haben hier, wie ich meine, eine große Verantwortung für ihre Mitarbeiter. Sie sind gefordert die Lebensbalance ihrer Mitarbeiter im Blick zu haben und zu unterstützen. Das Ergebnis ist ein dreifacher Gewinn – für die Arbeitnehmer, für die Unternehmen und für die Gesellschaft.

Führungskräfte sollten psychische Belastungen der Mitarbeiter erkennen und ernst nehmen

Kennen Sie das: Ein Mitarbeiter, der vorher sehr gut mit Kritik umgehen konnte, wird plötzlich wütend, wenn Sie ihn kritisieren.
Eine Mitarbeiterin, die eigentlich immer gerne Zusatzaufgaben erledigt hat, wirkt bei einer kleinen Bitte völlig überfordert oder genervt.
Leider kann es eine genaue „Checkliste“ für Symptome psychischer Belastungen nicht geben. Gemeinsam haben allen Symptome, dass der Beschäftigte vorher anders war. Wichtig finde ich hier vor allem, dass Sie Ihre Wahrnehmungen ernst nehmen.
Wenn Ihnen Veränderungen auffallen, ist dies ein ausreichender Anlass, um genauer hin zuschauen und offen, mit einer freundlich-interessierten Haltung nachzufragen. Geben Sie Ihren Mitarbeitern das Gefühl, dass Ihre „mentale Tür“ immer offen steht.

Ich wünsche Ihnen eine entspannte Zeit.

Reginald Müller
coaching & beratung

Der Weg aus dem Burnout

Um aus der dem Hamsterrad meines Lebens auszusteigen sind einige Punkte zu beachten. Dabei sollte ich mich nicht scheuen professionelle Hilfe wahrzunehmen. Gönne Dir Dein Leben!

B ei sich ankommen

Meine Identität, meine Gefühle, meine Persönlichkeit;
Wer bin ich?

U nterstützung erleben

Menschen erleben, die mich Unterstützen meinen Weg zu finden und zu gehen.

R uhe finden

In der Ruhe wieder zu sich finden und neue Kraft schöpfen.

N eues ausprobieren

Die Chance ergreifen und neues ausprobieren.

O rdnen der Ziele

Sich seiner Ziele bewusst werden und die nächsten Schritte planen.

U mstellen auf Neues

Ein neuer Beginn bedeutet, die Weiche umstellen in ein neues Leben.

T ransfer in den Alltag

Meine Gedanken und Ziele gilt es in den Alltag zu übertragen.
Hier ist es gut mit Hilfe eines Therapeuten oder Personal Coach in regelmäßigen  Abständen zu kontrollieren, ob der neue Weg so Gangbar ist.

Die Freude am Beruf ist der beste Schutz gegen Burnout

 

Geht jemand einer Arbeit nach, die nicht seinen Fähigkeiten entspricht, kann das zu einem Burnout führen. Menschen, denen der Berufsalltag schwer fällt, empfehle ich ihr Handeln zu hinterfragen und wenn möglich sich zu verändern.

Das klingt erst einmal banal, aber viele Leute gehen einer Tätigkeit nach, die sie nicht mögen. Ich empfehle daher, schon bei der Berufswahl bzw. Studienwahl darauf zu achten, dass ein Beruf gewählt wird, der einem Spaß macht. Denn auf Dauer kann zum Beispiel ein Studium, das allein aus Sicherheitsgründen gewählt wird, krank machen. Außerdem rate ich zu Praktika, um zu testen, ob einem der Arbeitsalltag leicht von der Hand geht. Wenn man merkt, dass es einem schwer fällt, dann ist man dort vielleicht nicht richtig.

Stellen Erwachsene fest, dass ihnen der Beruf keinen Spaß macht, empfehle ich, wenn möglich, sich beruflich zu verändern. Geht das aus irgendwelchen Gründen nicht, muss man die Zähne zusammenbeißen und dazu stehen, dass man sich gegen eine berufliche Veränderung entschieden hat. Denn nichts ist so ungesund, wie auf Dauer ein Leben zu führen, das man eigentlich nicht führen will.

Aber auch im täglichen Bürochaos, abseits von den großen Entscheidungen, können Arbeitnehmer einiges tun, um sich vor einem Burnout zu schützen. Hier ist es gut, wenn man jeden Tag aufs Neue die Frage beantwortet: „Wieso mache ich das eigentlich?“ Halten Sie, etwa vor Konferenzen einen kurzen Moment inne und sammeln Sie sich. Atmen Sie dreimal tief durch und betreten Sie dann bewusst den Raum. Tauchen Sie nicht abgehetzt irgendwo auf, sondern lieber kurz innehalten und sich fragen: „Was will ich überhaupt?“

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Ihr

Reginald Müller
coaching & beratung

 

Burnout-Prävention für kleine und mittlere Unternehmen bekommt Unterstützung aus Berlin

Heute bin ich auf einen Artikel gestoßen, den ich ganz interessant finde. Jetzt hat Frau von der Leyen kleine und mittlere Unternehmen im Fokus und will  Burnout aus dem Schattendasein heraus holen und mit Ihrer Kampagne zur Burnout-Prävention beitragen. Eine positive Nachricht, weil dieses Thema nun auch von der Politik als ein wichtiges Thema gesehen wird. Burnout ist eben nicht nur ein Thema der großen Konzernen.
Von der Leyen will Thema Burnout angehen

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende.

Beste Grüße aus Dortmund,

Reginald Müller
Coaching & Beratung

Keine lange Wartzeiten bei Erschöpfung, Burnout und Co.

Immer wieder ist zu hören, dass die Terminkalender der Psychotherapeuten voll sind. Menschen die unter den Folgen von Stress oder Burnout leiden, müssen manchmal bis zu sechs Monate auf einen Termin warten. Während der langen Wartezeiten fallen sie dann häufig in ein noch tieferes Loch. Doch das muss nicht sein. Oft kann auch ein Personal Coach oder Psychologischer Berater eine Alternative zum Psychotherapeuten sein. Nur diese Art der Unterstützung wird von den Krankenkassen nicht bezahlt. Weswegen bei den meisten Betroffenen nur eine Psychotherapie in Betracht kommt. Es wird auf Vorsorge gesetzt um der Angst vor körperliche Krankheiten zu begegnen, was gut und richtig ist. Viele Menschen kaufen sich darüber hinaus Nahrungsergänzungsmittel und anderes, um etwas für Ihr körperliches Wohlbefinden zu tun. Die Gesundheitsindustrie verdient hier viel an Präparaten, deren Wirksamkeit eher zweifelhaft ist. Nur die Psyche, was Vorsorge angeht, bleibt meistens auf der Strecke. Dabei ist gerade sie für unsere Gesundheit so wichtig. Die Gesundheit ist das Wertvollste was wir haben. Um sie nicht zu verlieren, sollten wir uns die Frage stellen, was ist mir meine Gesundheit wert? Was will ich dafür Investieren? Es gibt sehr viele Möglichkeiten präventiv etwas für die Gesundheit zu tun. Damit es Beispielsweise erst gar nicht (oder nicht wieder) zur schweren Erschöpfung oder sogar zum Burnout kommt, kann auch ein Coaching eine Unterstützung sein. Bei einem Personal Coach braucht man dann nicht Monate um auf einen Termin zu warten und in seinem Leid verharren. Im Bezug auf Gesundheit, sowohl körperlich als auch psychisch, sage ich immer gerne: „Früher an Später denken!“

Ihr Burnout-Experte
Reginald Müller

Coaching & Beratung

Wenn das Leben eine Vollbremsung macht

Vor kurzem hatte ich auf XING einen Beitrag über Burnout geschrieben. Darauf bekam ich von Monika Glanzberg einen Text, der mich sehr berührt hat. Dieser Text ist aus der eigenen Erfahrung mit Burnout entstanden. Mit Ihrer Genehmigung möchte hier auf die Erfahrungen, die Monika Glanzberg gemacht hat aufmerksam machen.

„Wenn das Leben ein Vollbremsung macht

…ausgebrannt, so bezeichnet man einen Burn out, Leere, vollkommene
Anstrengung bei allem, was man tut, und sei es nur Denken.
Der Lebensmut ist gewichen, selbst für Kleinigkeiten brauch man den
ganzen Tag, um sie zu erledigen.
Müde und doch schlaflos.
Gewillt, aber die Kraft für den Anfang fehlt.
Schweißausbrüche, Schüttelfrost.
Kopfschmerzen, Magenkrämpfe.
Herzrasen und zitternde Hände.
Übelkeit bis hin zum Erbrechen.
Kreislaufschwäche und schwarz vor Augen.
Ruhelosigkeit.
Angespanntheit.
Rückenprobleme und ein spürbarer Druck auf den Schultern,
der unsichtbare Lastensack hat somit ein Gefühl hinterlassen.
Stillstand.
Das Teufelsrad dreht sich…..immer schneller und wie ein Vakuum wird
man festgesaugt, denn die Energie zum Befreiungsschlag fehlt.
Immer wieder werfen einen Erlebnisse zurück, aus Angst, es könnte
wieder passieren.
Das Negative hat Besitz ergriffen, und für positives ist der Kampf um
einen Platz schwer.
Hoffnungslosigkeit, die sich ausbreitet.
Und die Sehnsucht nach dem Moment, wenn man endlich innere Ruhe
und Kraft wieder spürt.
Wenn man die Sonnenstrahlen als diese auch erkennt, sich freut und
nicht vor Augenschmerz sich weg dreht.
Wenn man auch dem Regen seinen Zauber wieder abgewinnen kann
und weiß, jeder Tag ist schön und es kann noch schöner werden.
Es wird noch schöner.
Wenn man Komplimente wieder annimmt und nicht darüber nachdenkt,
warum man gerade jenes gesagt bekommen hat…. nicht denkt, derjenige
muss sich aber vertan haben.
Sich selbst wieder lieben und achten.
Und alles, was einem nicht gut tut ohne wenn und aber aus dem Leben
streichen.

Burn out, das Leben ist herunter gebrannt, nur noch das Flämmchen der
Seele glimmt ein wenig, und verursacht den inneren Hilfeschrei.
Doch selbst zum Schreien ist man schon zu kraftlos. Die Stimme
versagt, und man hat das Gefühl eines Kloßes im Hals.
Weinen, ein Ventil um Druck abzulassen, aber auch das ist fast zu. Nur
noch selten treten Tränen hervor, und man spürt, dass auch diese sich
innerlich festsetzen.
Der Körper, der Geist wird voller und voller, und der Platz für
lebensnotwendigen Sauerstoff wird immer geringer.
Man hat das Gefühl, innerlich zu ersticken, man hört die Bombe bereits
ticken…..und irgendwann entlädt sie sich mit einer verheerenden
Explosion:
komplettes körperliches und psychisches Versagen.
…am Horizont nimmt man nur noch verschwommen das Blaulicht wahr…
Therapie!“

Diese Zeilen sind aus dem Buch „Zeitzeugen – und die Uhren drehen sich weiter“ von Monika Glanzberg. Das Buch kann direkt bei Ihr bestellt werden.

Für heute sage Ihnen, Gönne Dir Dein Leben!

Reginald Müller