Soziale Anerkennung senkt Risiko für Burnout

Wenn Menschen an ihrem Arbeitsplatz Anerkennung erfahren, wird das Risiko für einen Burnout gesenkt. Zu einer leistungsgerechten Belohnung gehört mehr als nur angemessene Bezahlung. Wichtig ist vor allem die soziale Anerkennung, die Menschen für ihren Arbeitseinsatz erhalten.

Wie lassen sich Arbeitsbedingungen gestalten, damit das Risiko eines Burnouts sinkt? Arbeitgeber sollten in die Organisationskultur investieren. Hier bietet es sich an ins Gesundheitsmanagement zu investieren. Unternehmern und Führungskräfte sollten ein paar Regeln beherzigen, die ich in dem neuen Buch von Sabine Asgodom, „So coache ich“, gefunden habe:

  • merken Sie sich den Namen von Mitarbeitern
  • wenn Sie in ein Büro kommen, grüßen Sie
  • seien Sie höflich in E-Mails
  • kommen Sie pünktlich zu Konferenzen
  • hören Sie zu, Wenn Ihr Mitarbeiter etwas sagt
  • bei Mitarbeitergesprächen „nebenbei“ SMS zu lesen oder zu schreiben, ist ein ganz schlechter Stil
  • dazu gehört auch das Sie E-Mails währenddessen beantworten
  • nicht einfach wortlos aufstehen und hinausgehen

Ich wünsche Ihnen eine entspannte Zeit,

Reginald Müller
www.reginald-mueller.de

 

Balancetipp Nr. 3

© IckeT – Fotolia.com
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Gezielt entspannen!

Machen Sie täglich eine gezielte Auszeit.
Entspannen Sie 20 Minuten.
Diese Zeit gehört Ihnen allein.

Hören Sie Ihre Lieblings-CD, gehen Sie spazieren, oder lesen Sie zur Entspannung ein schönes Buch. Gönnen Sie sich täglich Muße und tun Sie für eine kurze Zeit einfach nichts.
Tabu sind Tätigkeiten nebenbei, telefonieren, Zeitung lesen oder sonstige Dinge.

Die täglichen 20 Minuten gehören Ihnen allein.

 

Behalten Sie Ihre persönliche Balance im Auge

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Es ist erwiesen, wer selbst unter starkem Stress steht, entwickelt einen Tunnelblick. Für Führungskräfte bedeutet das, dass sie unter Stress ihre Sachaufgaben erledigen, aber Ihre Mitarbeiter und die Stimmung in Ihrem Team aus dem Auge verlieren. Die Motivation und Leistungskraft des Teams können darunter empfindlich leiden. Mein Eindruck ist, dass nur eine Führungskraft, die selbst darum weiß, wie sie dem Stress Grenzen setzt, wie sie eine gewisse Gelassenheit auch in stürmischen Zeiten behält, die abschalten und sich erholen kann, ist eine Führungskraft, die ihrer Personalaufgabe gewachsen ist. Als Führungskraft habe ich Vorbildfunktion nicht nur in fachlichen Bereichen, sondern auch im menschlichem Handeln. Dazu gehört auch der vorbildliche Umgang mit Stress.

Ich wünsche Ihnen eine entspannte Zeit.

Reginald Müller
coaching & beratung

Tipp zur Burnout-Prävention: Beziehen Sie als Führungskraft Position

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Immer wieder beobachte ich, dass Mitarbeiter Stress bekommen, wenn Führungskräfte unerreichbare Zielvorgaben „von oben“ einfach „nach unten“ durchreichen. Es entsteht ein großer Druck und häufig sind das die Situationen, in denen Mitarbeiter innerlich kündigen. Ein schlechtes Arbeitsklima entsteht und die Arbeit im Team geht nicht mehr so gut von der Hand.
Als Führungskraft haben Sie jedoch mehrere Möglichkeiten, den Druck, der durch unreflektierte Zielvorgaben „von oben“ entstehen kann, zu vermindern: Sie können selbst gegen diese Ziele aktiv Einspruch erheben. Sie können im Team transparent machen, dass das Problem existiert und gemeinsam überlegen, wie man die Zielvorgaben verändern oder einteilen kann, welche Prioritäten zu setzen sind, damit es für alle machbar wird.

Ich wünsche Ihnen eine entspannte Zeit.

Reginald Müller
coaching & beratung

Life-Balance für ein stressfreies Leben

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Ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Freizeit ist in der modernen und äußerst komplexen Lebenswelt nur unter erschwerten Bedingungen realisierbar. Wir stehen in unserem Leben immer wieder neu vor der Aufgabe, dieses Spannungsverhältnis zu lösen und die verschiedenen Bereiche unseres Lebens wie Familie, Beruf, Bildung, gesellschaftliches Engagement sowie unsere ganz privaten Interessen miteinander in Einklang zu bringen. Die Herausforderungen sind:

„Life-Balance für ein stressfreies Leben“ weiterlesen

Haben wir die Wahl zwischen Glück und Karriere?

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Wann sind Sie richtig glücklich?

 

 

Es gibt Menschen, die in ihrer Arbeit die hundertprozentige Erfüllung finden. Andere brauchen Familie und Freunde für ihr Lebensglück und wieder andere suchen den Sinn ihres Lebens bei kulturellen oder sportlichen Aktivitäten in ihrer Freizeit. Jeder Mensch setzt in seinem Leben unterschiedliche Prioritäten – das hängt unter anderem von der jeweiligen Lebensphase ab. Wer im Leben allerdings alles auf eine Karte setzt, der riskiert schnell unzufrieden zu werden.
Wir müssen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Berufs- und Privatleben haben, was uns glücklich und zufrieden macht und wodurch wir schließlich

gesund und leistungsfähig im Job sind. Psychologen sprechen hier von der Work-Life-Balance. Mir persönlich gefällt dieses Wort nicht so sehr, weil Arbeit und Leben sich nicht gegenüberstehen, sondern es darum geht ein ausgeglichenes Leben zu führen, in dem die Arbeit ein Teil vom Ganzen ist.

Es gilt hervorzuheben, dass Glück und Karriere kein Widerspruch sein muss!
Unternehmer und Führungskräfte haben hier, wie ich meine, eine große Verantwortung für ihre Mitarbeiter. Sie sind gefordert die Lebensbalance ihrer Mitarbeiter im Blick zu haben und zu unterstützen. Das Ergebnis ist ein dreifacher Gewinn – für die Arbeitnehmer, für die Unternehmen und für die Gesellschaft.

Mit Humor in Balance bleiben

Wenn  zwischen Privat und Berufsleben die Balance aus dem Gleichgewicht kommt, kann das negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben, von Schlafstörungen über mentale Erschöpfung bis hin zu Angstgefühlen und Burnout.

Ein Tipp, der Mitarbeitern es leichter macht in Balance zu bleiben, heißt Humor.
Humor ist eine Eigenschaft, die Menschen auszeichnet, die stark und widerstandsfähig gegenüber psychischen Belastungen sind. Man nennt dies auch Resilienz. Also, locker machen – fördern Sie als Unternehmer oder Führungskraft eine angenehme Arbeitsatmosphäre, in der Lachen dazugehört. Dazu zählt auch positives Denken. Versuchen Sie, in Ihrer Kommunikation nicht nur Misserfolge und Fehler zu betonen, sondern Erfolge und positive Nachrichten in den Vordergrund zu stellen.

Kein Stress mit dem Stress: Persönliche Ressourcen ausbauen

Als Führungskraft haben Sie direkten Einfluss auf den Belastungspegel in Ihrem Team. Gerade in Zeiten, in denen die Arbeitslast besonders groß ist oder Unsicherheiten auftreten, weil mal wieder umstrukturiert wird, können Sie Ihre
Mitarbeiter vor zu viel Stress schützen. Mit einem guten Führungsstil können Sie sogar die persönlichen Kraftquellen und die Widerstandskraft Ihrer Mitarbeiter positiv Schritt für Schritt ausbauen. Zum Beispiel spricht es für Sie, wenn Sie es respektieren, dass Ihre Mitarbeiter sich entspannen und auch mal abschalten müssen und neben dem Beruf andere Interessen und Lebensbereiche haben. Ermöglichen Sie die Vereinbarkeit mit den privaten Lebensbereichen, wo es Ihnen möglich ist. Zum Beispiel, indem Sie flexible Arbeitszeiten unterstützen oder auch selbst darauf achten, beispielsweise nach Feierabend keine E-Mails mit Arbeitsaufträgen mehr zu verschicken. Wenn Sie  ihren Mitarbeitern menschlich auf Augenhöhe begegnen, bauen Sie ihre persönliche Ressourcen aus und führen ein gesundes Team in Ihrem Unternehmen.

Ich wünsche Ihnen eine entspannte Zeit.

Reginald Müller
coaching & beratung

Führungskräfte sollten psychische Belastungen der Mitarbeiter erkennen und ernst nehmen

Kennen Sie das: Ein Mitarbeiter, der vorher sehr gut mit Kritik umgehen konnte, wird plötzlich wütend, wenn Sie ihn kritisieren.
Eine Mitarbeiterin, die eigentlich immer gerne Zusatzaufgaben erledigt hat, wirkt bei einer kleinen Bitte völlig überfordert oder genervt.
Leider kann es eine genaue „Checkliste“ für Symptome psychischer Belastungen nicht geben. Gemeinsam haben allen Symptome, dass der Beschäftigte vorher anders war. Wichtig finde ich hier vor allem, dass Sie Ihre Wahrnehmungen ernst nehmen.
Wenn Ihnen Veränderungen auffallen, ist dies ein ausreichender Anlass, um genauer hin zuschauen und offen, mit einer freundlich-interessierten Haltung nachzufragen. Geben Sie Ihren Mitarbeitern das Gefühl, dass Ihre „mentale Tür“ immer offen steht.

Ich wünsche Ihnen eine entspannte Zeit.

Reginald Müller
coaching & beratung

Neu: Coaching-Walk

Walkin-coachingDurch die heute überwiegende sitzende Tätigkeit bewegen wir uns im Durchschnitt zu wenig. Wenn ich dann noch Anliegen und Probleme in einem Coaching bearbeite sitze ich schon wieder. Denn schließlich gehe ich da ja auch zur Sitzung. Wenn etwas in Bewegung kommen soll, ist es aber oft hilfreich selbst in Bewegung zu sein. Das brachte mich nun auf die Idee Coaching im gehen anzubieten. Im gehen lassen sich Gedanken oft leichter bewegen und durch den Wechsel der Perspektiven finden sich leichter Lösungen.
Es handelt sich um einen ganz normalen Sparziergang, bei dem Sie das Tempo bestimmen.
Lesen Sie hier dazu mehr.

Eine Maßnahme sowohl für Einzel-Coachings, als auch für Coachings in Gruppen.