Soziale Anerkennung senkt Risiko für Burnout

Wenn Menschen an ihrem Arbeitsplatz Anerkennung erfahren, wird das Risiko für einen Burnout gesenkt. Zu einer leistungsgerechten Belohnung gehört mehr als nur angemessene Bezahlung. Wichtig ist vor allem die soziale Anerkennung, die Menschen für ihren Arbeitseinsatz erhalten.

Wie lassen sich Arbeitsbedingungen gestalten, damit das Risiko eines Burnouts sinkt? Arbeitgeber sollten in die Organisationskultur investieren. Hier bietet es sich an ins Gesundheitsmanagement zu investieren. Unternehmern und Führungskräfte sollten ein paar Regeln beherzigen, die ich in dem neuen Buch von Sabine Asgodom, „So coache ich“, gefunden habe:

  • merken Sie sich den Namen von Mitarbeitern
  • wenn Sie in ein Büro kommen, grüßen Sie
  • seien Sie höflich in E-Mails
  • kommen Sie pünktlich zu Konferenzen
  • hören Sie zu, Wenn Ihr Mitarbeiter etwas sagt
  • bei Mitarbeitergesprächen „nebenbei“ SMS zu lesen oder zu schreiben, ist ein ganz schlechter Stil
  • dazu gehört auch das Sie E-Mails währenddessen beantworten
  • nicht einfach wortlos aufstehen und hinausgehen

Ich wünsche Ihnen eine entspannte Zeit,

Reginald Müller
www.reginald-mueller.de

 

Burnout-Prävention für pflegende Angehörige

Burnout-Prävention
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Vortrag im Café Schelle in Witten – Annen

Zum 125 jährigen Bestehen des DRK Witten hält der Freie Theologe und Burnout-Experte Reginald Müller einen Vortrag für pflegende Angehörige.  Der Experte will Pflegende Angehörige in seinem Vortrag ermutigen, sich selbst zu pflegen. Sein Vortrag lautet:

Pflegen bis der Arzt kommt: Burnout-Prävention bei pflegenden Angehörigen

Die Pflege eines Angehörigen zu Hause ist eine sehr anstrengende Tätigkeit. Und es geht weit über das körperliche hinaus. „Burnout-Prävention für pflegende Angehörige“ weiterlesen

Stressbewältigung im Alltag des Berufslebens

Brauchen Sie jemand, der Sie unterstützt vital und mit einer inneren Klarheit durchs Leben zu gehen?

Vielleicht sagen Sie manchmal zu sich selbst: „Ich habe nur noch Stress und fühle mich innerlich leer.“ Mit einem Anti-Stress-Programm lernen Sie gelassener mit Stress umzugehen. Wer chronisch unter Stress steht, wird mit der Zeit körperliche und psychische Probleme bekommen. Mit den folgenden Tipps können Sie selbst umfassend Ihr Programm zu einem  vitalen Leben beitragen.

„Stressbewältigung im Alltag des Berufslebens“ weiterlesen

Führungskräfte führen sich durch Arbeitsmythen ins Burnout

In Unternehmen geistern manchmal im wahrsten Sinne des Wortes Hirngespinste herum, die wenig Hilfreich sind:
Wer nicht immer erreichbar ist, will nicht weiterkommen.
Wer seinen Urlaub wichtig nimmt, ist nicht engagiert genug.
Eine Führungskraft muss alles wissen und darf keine Fehler machen.

Diese Glaubenssätze lösen eine Menge Stress aus und zwängen jeden, der sie verinnerlicht, in ein Korsett. Sie sind anstrengend und wenig hilfreich. Um eine Führungsaufgabe im schnelllebigen Alltag eines Unternehmens gut zu erfüllen, sind solche Sätze eher hinderlich als förderlich. Das einzige was damit gefördert wird, ist Burnout bei sich und seinen Mitarbeitern. Besser ist es, „Führungskräfte führen sich durch Arbeitsmythen ins Burnout“ weiterlesen

Burnout: Modeerscheinung oder ernstzunehmendes Problem?

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Unser modernes Leben fordert der Psyche viel ab. Um eine Anstellung zu bekommen wird oft vom Bewerber vorausgesetzt, dass er teamfähig ist, flexibel und kreativ auf die Anforderungen im Arbeitsalltag reagiert. Jeder soll ständig bereit sein, sich auf Veränderungen einzustellen. Jeder soll bereit sein, Neues zu lernen und sich auch über das Durchschnittliche hinaus zu engagieren, wenn es darum geht, eine Aufgabe oder ein Projekt erfolgreich durchzuführen. Viele Beschäftigte möchten diese Anforderungen auch gerne erfüllen – und überlasten sich fast automatisch. Stressfaktoren und damit eine besondere Herausforderung der Psyche sind besonders:

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Sich selbst achten und beachten

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Kennen Sie das Gefühl, zu meinen der andere ist schöner, größer oder kann alles viel besser als ich?
Vielleicht meinen Sie sogar, dass er auch Erfolgreicher ist.
Ist das wirklich so?
Vermutlich machen Sie sich mit solchen oder ähnlichen Einstellungen jede Menge Stress. Dadurch setzen Sie sich unter Druck sowohl bei der beruflichen Arbeit als auch in der Freizeit und merken oft erst sehr spät, dass es Ihnen dadurch immer schlechter, als besser geht.

Wenn wir uns darum bemühen, unsere persönlichen Bedürfnisse und Empfindlichkeiten zu erkennen und versuchen, unsere Handlungsmöglichkeiten konsequent zu nutzen, können wir Stress und andere psychische Belastungen aktiv bewältigen, und unser Leben in vielerlei Hinsicht verbessern:

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Behalten Sie Ihre persönliche Balance im Auge

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Es ist erwiesen, wer selbst unter starkem Stress steht, entwickelt einen Tunnelblick. Für Führungskräfte bedeutet das, dass sie unter Stress ihre Sachaufgaben erledigen, aber Ihre Mitarbeiter und die Stimmung in Ihrem Team aus dem Auge verlieren. Die Motivation und Leistungskraft des Teams können darunter empfindlich leiden. Mein Eindruck ist, dass nur eine Führungskraft, die selbst darum weiß, wie sie dem Stress Grenzen setzt, wie sie eine gewisse Gelassenheit auch in stürmischen Zeiten behält, die abschalten und sich erholen kann, ist eine Führungskraft, die ihrer Personalaufgabe gewachsen ist. Als Führungskraft habe ich Vorbildfunktion nicht nur in fachlichen Bereichen, sondern auch im menschlichem Handeln. Dazu gehört auch der vorbildliche Umgang mit Stress.

Ich wünsche Ihnen eine entspannte Zeit.

Reginald Müller
coaching & beratung

Tipp zur Burnout-Prävention: Beziehen Sie als Führungskraft Position

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Immer wieder beobachte ich, dass Mitarbeiter Stress bekommen, wenn Führungskräfte unerreichbare Zielvorgaben „von oben“ einfach „nach unten“ durchreichen. Es entsteht ein großer Druck und häufig sind das die Situationen, in denen Mitarbeiter innerlich kündigen. Ein schlechtes Arbeitsklima entsteht und die Arbeit im Team geht nicht mehr so gut von der Hand.
Als Führungskraft haben Sie jedoch mehrere Möglichkeiten, den Druck, der durch unreflektierte Zielvorgaben „von oben“ entstehen kann, zu vermindern: Sie können selbst gegen diese Ziele aktiv Einspruch erheben. Sie können im Team transparent machen, dass das Problem existiert und gemeinsam überlegen, wie man die Zielvorgaben verändern oder einteilen kann, welche Prioritäten zu setzen sind, damit es für alle machbar wird.

Ich wünsche Ihnen eine entspannte Zeit.

Reginald Müller
coaching & beratung

Life-Balance für ein stressfreies Leben

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Ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Freizeit ist in der modernen und äußerst komplexen Lebenswelt nur unter erschwerten Bedingungen realisierbar. Wir stehen in unserem Leben immer wieder neu vor der Aufgabe, dieses Spannungsverhältnis zu lösen und die verschiedenen Bereiche unseres Lebens wie Familie, Beruf, Bildung, gesellschaftliches Engagement sowie unsere ganz privaten Interessen miteinander in Einklang zu bringen. Die Herausforderungen sind:

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Haben wir die Wahl zwischen Glück und Karriere?

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Wann sind Sie richtig glücklich?

 

 

Es gibt Menschen, die in ihrer Arbeit die hundertprozentige Erfüllung finden. Andere brauchen Familie und Freunde für ihr Lebensglück und wieder andere suchen den Sinn ihres Lebens bei kulturellen oder sportlichen Aktivitäten in ihrer Freizeit. Jeder Mensch setzt in seinem Leben unterschiedliche Prioritäten – das hängt unter anderem von der jeweiligen Lebensphase ab. Wer im Leben allerdings alles auf eine Karte setzt, der riskiert schnell unzufrieden zu werden.
Wir müssen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Berufs- und Privatleben haben, was uns glücklich und zufrieden macht und wodurch wir schließlich

gesund und leistungsfähig im Job sind. Psychologen sprechen hier von der Work-Life-Balance. Mir persönlich gefällt dieses Wort nicht so sehr, weil Arbeit und Leben sich nicht gegenüberstehen, sondern es darum geht ein ausgeglichenes Leben zu führen, in dem die Arbeit ein Teil vom Ganzen ist.

Es gilt hervorzuheben, dass Glück und Karriere kein Widerspruch sein muss!
Unternehmer und Führungskräfte haben hier, wie ich meine, eine große Verantwortung für ihre Mitarbeiter. Sie sind gefordert die Lebensbalance ihrer Mitarbeiter im Blick zu haben und zu unterstützen. Das Ergebnis ist ein dreifacher Gewinn – für die Arbeitnehmer, für die Unternehmen und für die Gesellschaft.