Festlich ohne Pastor – Anlässe einen würdigen Rahmen geben

festlich ohne pastor

Im Leben gibt es Situationen, die uns viel bedeuten. Wege berühren oder kreuzen sich. Sie gehen zusammen und trennen sich nach einiger Zeit wieder. Als Freier Theologe begleite und unterstütze ich Sie, damit Sie Ihre bedeutungsvollen Zeiten im Leben, einen stimmungsvollen Rahmen geben.

Mit Festlich ohne Pastor gehe ich einen „neuen“ Weg und erweitere, wie es so schön heißt mein Portfolio. Wenn ich es genau nehme ist es für mich kein neuer Weg, sondern ich kehre zum „alten“ Weg zurück. Denn schon früher, als ich noch als Priester im Amt sein durfte, habe ich Menschen bei besonderen Anlässen begleitet.

Viele Menschen kehren, aus den unterschiedlichsten Gründen, den Kirchen den Rücken. Andere dürfen, aus welchen Gründen auch immer, keine kirchliche Feier veranstalten. Da ich nun selbst, wegen des Zölibates das System Kirche durchbrochen habe, möchte ich Menschen, die besondere Anlässe festlich beschreiten wollen, einen würdigen Rahmen geben.

Oft kommt eine kirchliche Feier nicht in Frage weil, „Festlich ohne Pastor – Anlässe einen würdigen Rahmen geben“ weiterlesen

Missbrauch in der Kirche

Viel schlimmes und mir  unvorstellbares ist in der Kirche passiert und passiert vermutlich immernoch.  Zum Thema Missbrauch in der Kirche habe ich ein Statement gefunden, welches zum Nachdenken einlädt.

„Man sollte darauf hinweisen, dass derartige Übergriffe kein spezifisch katholisches ‚Problem‘ sind, sondern auch in anderen Konfessionen vorkommen.
Das Schlimme ist der Umgang mit dem Opfer, wenn es den Mut aufbringt, das Schweigen zu brechen.
Es reicht nicht, dass man als Opfer das Geschehene über sich ergehen lassen m…usste und nun irgendwie verarbeiten muss, man muss sich mit Anfeindungen, Vorwürfen, Beschimpfungen auseinandersetzen. Man wird als Täter hingestellt, es wird verlangt, die Anzeige zurück zu ziehen, sich bei dem eigentlichen Täter zu entschuldigen, schließlich sei alles doch gar nicht so schlimm gewesen. Man wird gemieden, aus der einstigen Gemeinschaft gedrängt, es wird einem verboten, darüber zu sprechen. Alte Bekannte grüßen nicht mehr, es wird mit dem Finger auf das Opfer gezeigt…
Das Problem sind die Menschen, nicht die Kirche im eigentlichen Sinn.“ (Annette Petry)

Wichtig ist die Opfer Ernst zu nehmen, nicht mit dem Finger auf sie zu zeigen, sondern Ihnen die Hand zu reichen, damit sie wieder aufrecht stehen können.

“Knigge” für die Kirche zum Thema Missbrauch

Ein Handwerksbetrieb schickt einen seiner Facharbeiter zu einem Kunden. Dieser arbeitet nicht fachgerecht und richtet großen Schaden an. Als der Chef des Betriebes davon erfährt zieht er seinen Mitarbeiter ab, geht zum Kunden und entschuldigt sich. Dabei stell er ihm die Frage: „Wie kann ich das nur wieder gut machen, damit sie auch weiterhin mir vertrauen und treu bleiben?“

Dieser Unternehmer weiß wie er Schadenbegrenzung machen kann und kennt Anstandsformen. Nicht so die Kirche von Paderborn.

Es geschieht ein Missbrauchsfall in einer Pfarrgemeinde. Der Priester wird abgezogen. Damit ist die Sache aus der Welt, oder der Kirche. So meint der Bischof. Er geht nicht zu seinen „Kunden“ entschuldigt sich und stellt nicht die Frage, was können wir euch Gutes tun, was braucht ihr? Stattdessen meint der erste Mann der Kirche in einer großen Stadt, dass er und der Bischof für jeden Hinweis, was wir machen könnten dankbar seien.

Die Kirche lebt noch im Barock und ist nicht im 21. Jahrhundert angekommen. Sie kommt mir vor wie ein kleines hilfloses Kind, was nicht weiß wie es sich verhalten soll, wenn es etwas angerichtet hat. Sie kommt nicht auf den einfachsten Gedanken und geht zu den Menschen um sie zu fragen was können wir für euch tun? Vielleicht tut es den „Kirchenfürsten“ gut, wenn die Kirche wieder kleiner wird und die Mitglieder sich von Ihr verabschieden. Schade wenn es wirklich so sein sollte.Vielleicht kommt sie so wieder näher an die Basis. Auch wenn Kirche Kommerz ablehnt, wenn das liebe Geld, durch Mitgliederschwund, in der Kirche fehlt, kommt auch eine Kirchenleitung ins Denken.