1.Schwerter Gesundheitstag 2011

Der 1. Schwerter Gesundheitstag 2011

am Sonntag, 9. Oktober 2011 (10.00 bis 17.00 Uhr)

im TechnologieZentrum Schwerte (Lohbachstr. 12, neben der Feuerwehr) bietet Ihnen innovative Angebote zu Gesundheit, Vitalität und Unabhängigkeit! Sie sind eingeladen, sich zu informieren und mitzumachen

• Gesundheits-Checks (Blutdruck, Blutzucker, Seh- und Hörtest, Venen-Druck, etc.)

• Wii-Fitness-Spielen (auch für Kinder)

• Fahr- und Bremssimulator der Kreisverkehrswacht

• Gewinnspielen mit tollen Preisen (Tagesreise, Blutdruckmessgeräte, etc.)

• Shiatsu-Massagen, QiGong-Übung und vieles mehr

Nach der Eröffnung durch den Landrat Michael Makiolla und den Behindertenbeauftragten der Bundesregierung Hubert Hüppe erwarten Sie spannende Expertenvorträge:

So beantwortet der EKS-Chefarzt Dr. Michael Lerch die Frage „Altersmedizin – wie hilft sie mir?“. Der TV-bekannte Trainer Roland Geisselhart verrät den „Weg zum perfekten Gedächtnis“. Der Unternehmer und deutsche Botschafter beim Weltblindenkongress Saliya Kahawatte zeigt: „Handicap macht stark!“. Außerdem hält Reginald Müller von coaching & beratung einen Vortrag zum Thema Pflegen ja – Burnout nein danke!

Mehr Informationen unter www.schwerter-gesundheitstag.de

Der Eintritt ist frei.

Für das leibliche Wohl sorgen das Restaurant im Technologiezentrum und das Gesundheitstag-Café.

Ich freue mich auf Sie und Ihre Familie!

Reginald Müller

Torhüter Markus Miller leidet unter Burnout Syndrom

Jetzt hat sich Torhüter Markus Miller in die Klinik begeben. Burnout kann jeden treffen, der unter ständigem Stress lebt. Burnout ist kein Synonym für eine schwere Erschöpfung bei Managern. Hier eine Aufstellung von Beruf und Arbeitspositonen, die am meisten davon betroffen sind: Bankangestellte, Bankmangager, Unternehmer, Selbstständige, Manager, Lehrer, Studierende, Pflegepersonal, Ärzte, Polizisten, Pfarrer, Rentner/ Pensionäre, Menschen in weisungsabhängingen Berufen, Journalisten, Verantwortungsträger, Orchestermusiker, Stars in der Öffentlichkeit (dazu gehören auch Sportler wie Miller und viele andere), Arbeitslose und Menschen in Auffanggesellschaften. Mehr zu Miller können Sie bei WELT ONLINE lesen.

Stress

Was ist Stress?

Stress bezeichnet die körperlichen und psychischen Antworten des Organismus  auf Belastungen. Die auslösenden Ursachen nennt man Stressoren.

Stress ist die Reaktion auf Stressoren

Die Reaktion auf Stressoren ist eine angeborene und erworbene Reaktion, die es uns ermöglichen soll, uns schnell auf die wechselnden Lebensumstände einzustellen. Schon im Mutterleib werden die Weichen gestellt, wie wir in unserem Leben mit Stress umgehen.

Stress ist eine Aktivierungsreaktion des gesamten Organismus mit seiner aktuellen Belastbarkeit, seinen Erfahrungen, seinen Motiven und Denkmustern auf Stressoren, also auf alles was individuell als Anforderung, als Bedrohung oder als Schaden bewertet wird.

Stressbewältigung bedeutet:

  • Stressenergie auch positiv nutzen
  • die persönliche Situation analysieren
  • Spannungs- und Entspannungszustände in ein richtiges Verhältnis bringen
  • Ansatzpunkte zur aktiven Entspannung und Stressbewältigung finden
  • verschiedene alltagstaugliche Methoden zur aktiven Entspannung und Stressbewältigung kennen lernen
  • eigene Gesundheitsressourcen nutzen
  • Folgeschäden von Stress abbauen oder ihnen vorbeugen
  • die geeigneten Maßnahmen auswählen, sie erlernen und in konkreten Situationen einsetzen
  • ein persönliches Antistressprogramm entwickeln und dessen Wirksamkeit laufend kontrollieren

www.coaching-mueller.de

 

Ein Handbuch (nicht nur) für den Coach – Die Bibel

Kennen Sie das älteste Work-Life-Balance-Programm?

Sie finden es auf der ersten Seite der Bibel im Buch Genesis (1. Buch Mose):

Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde; die Erde aber war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser. Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht.

Gott sah, dass das Licht gut war. Gott schied das Licht von der Finsternis und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht. Es wurde Abend und es wurde Morgen: erster Tag.

Weiter geht das Werk der Schöpfung – es zieht sich über sechs Tage hin. Dann folgt im zweiten Kapitel des Buches Genesis das älteste Work-Life-Balance-Programm:

Am siebten Tag vollendete Gott das Werk, das er geschaffen hatte, und er ruhte am siebten Tag, nachdem er sein ganzes Werk vollbracht hatte.

Der siebte Tag der Schöpfung ist seither – oder er sollte es sein – der „Tag gegen die Erschöpfung“.

Die Bibel ist ein Buch voller Lebensweisheiten. Sie lehrt mich achtsam zu leben, Werte zu erkennen und wahrzunehmen. Sie mahnt mich vor Stress und Burn-out, zeigt mir Wege wie ich mich davor schützen kann. In der Schöpfungsgeschichte lesen wir „es wurde Abend und es wurde Morgen“ und „Gott sah, dass es gut war“. Er sah sich sein Tageswerk an und machte zwischen durch Pause. Am siebten Tag ruhte er sogar den ganzen Tag (vgl. Genesis 1,1 – 2,3). Es lohnt sich diese Geschichte einmal zu lesen. Es gibt noch viele andere Stellen, die zu einem ausgeglichenen Leben auffordern.

Die Bibel gibt Orientierung sowohl im Privat- als auch im Wirtschafts- und Geschäftsleben.

In unserem Leben geht es auf und ab und manchmal kommen wir in Situationen, da pfeift uns der Wind heftig um die Ohren. So erzählt der Evangelist Matthäus von einem heftigen Sturm. Die Jünger Jesu bekommen Angst unter zugehen nur Jesus scheint die Situation nicht zu interessieren:

„Plötzlich brach auf dem See ein gewaltiger Sturm los, sodass das Boot von den Wellen überflutet wurde. Jesus aber schlief. Da traten die Jünger zu ihm und weckten ihn; sie riefen: Herr, rette uns, wir gehen zugrunde! Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst, ihr Kleingläubigen? Dann stand er auf, drohte den Winden und dem See und es trat völlige Stille ein“ (Matthäus 8,24-26).

Angst hat noch keinen vor dem Untergang gerettet. In der Ruhe liegt die Kraft. Entspann dich und biete deinen Krisen die Stirn.

Sie ist für mich Leitfaden im Coaching und bietet mir Vorbilder als Coach. Bei Jesaja heißt es:

„Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt.

Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter;

Man nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott,

Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens.

Seine Herrschaft ist groß, und der Friede hat kein Ende.“ (Jesaja 9,5 – 6a)

Einer des größten Coachs ist Jesus von Nazareth, der von dem Propheten Jesaja als „Wunderbarer Ratgeber“ bezeichnet wird.

Wer ist dieser Jesus von Nazareth? Was ist er für ein Mensch und was ist sein Anliegen?

Seltsames ereignet sich laut biblischen Berichten bei der Geburt Jesu: Engel erscheinen. Den Hirten in der Nähe der Notunterkunft, wo der Junge unterwegs geboren wird, reißt sich der Himmel auf. Sie vernehmen in einer Erleuchtung, „der Retter sei geboren“. Ein besonderer Stern fällt mesopotamischen Astronomen auf und drängt sie zur Reise nach Bethlehem. Bei der Weihung des kleinen Jesus im Tempel in Jerusalem geraten Menschen in prophetische Verzückung und erkennen in diesem Kind den lang ersehnten Messias, der die Menschen befreien werde. Als 12-jähriger sitzt er mitten unter den Lehrern im Tempel, hört ihnen zu und stellt Fragen. Alle, die ihn hören, sind erstaunt über sein Verständnis und über seine Antworten.

Er verändert bei denen, die er trifft, die Art ihrer Wahrnehmung. Menschen, die mit Grundfragen des Lebens zu ihm kommen, kritisiert er nicht, sondern geht auf sie ein. Er motiviert, gibt Hoffnung und vermittelt Zukunftsvisionen. Gebeugte Menschen richtet er auf. Er zieht sich immer wieder zurück um allein zu sein und zu beten. Heute würden wir vielleicht sagen er nimmt sich die Zeit für Pausen, um zu meditieren, Yoga oder Qigong zu machen. Aktion und Kontemplation müssen sich bei ihm in Waage halten. Er nimmt sich eine Auszeit und geht 40 Tage in die Wüste um über sich und seine nächsten Schritte klar zu werden. Er tritt den Menschen mit Wohlwollen und ohne Vorverurteilung entgegen und praktiziert so die unbedingte Annahme des Gegenübers, die ein Grundkonzept des Coaching ist. Er stößt Gewohnheiten seiner Zeit um, zeigt eine neue Herangehensweise an die menschliche Existenz und erweist sich darin als Spezialist für Veränderungssituationen. Mit seinen Gleichnissen bietet er uns ein originelles Coachingprogramm an. Er bietet Methoden und Anknüpfungspunkte, um unser Leben dauerhaft zur Entfaltung zu bringen. Der erste Programmpunkt Jesu heißt Mensch werden. Fange klein an und werde ein erwachsener Mensch. Dieser Programmpunkt bedeutet Orientierung und Training, damit ich meine Stärken und Fähigkeiten leben und optimal einsetzen kann. Genau das ist Jesu anliegen. Die Menschen sollen ihre Stärken und Fähigkeiten leben. Nichts anderes besagt das Gleichnis von den Talenten. Hier wird gesagt, dass man seine Talenten optimal einsetzen soll und Angst ein schlechter Ratgeber ist (vgl. Matthäus 25, 14 – 29). Wenn Jesus Menschen von Dämonen befreit, dann heißt das nichts anderes, als Menschen von ihren Fesseln, ihren hinderlichen Glaubenssätzen zu befreien, damit sie ihre Stärken und Fähigkeiten einsetzen können. Bei Paulus heißt es im Römerbrief: „Wir haben unterschiedliche Gaben, je nach der uns verliehenen Gnade“ (Römer 12,6). Paulus ist sicherlich ebenfalls ein großartiger Coach, der mir Vorbild sein kann. Er arbeitet im Sinne Jesu und orientiert sich an seiner Botschaft.

Jesus ist ein Coach, Managementtrainer und Speaker aus Leidenschaft, das macht ihn so Erfolgreich.

Die Insel der Hoffnung

Eine Selbshilfeinitiative, die die Opfern von Gewalt hilft, mit den Schwerpunkten sexueller Missbrauch und Vergewaltigung. Das moderierte Forum bietet vielfältige Hilfsangebote, insbesondere zu den Themen SVV, Essstörungen, Dissoziative Störungen, Borderline, aber auch zu anderen Themen.

Die Betroffenen können auch untereinander in Kontakt treten und sich so gegenseitig unterstützen und austauschen.

Dazu ist unter anderem ein eigener Chatrom eingerichtet, der speziell an die Bedürfnisse der Mitglieder angepasst ist.

Unzufrieden mit Ihrer Arbeit?

In Studien zur Zufriedenheit von Arbeitnehmern kann man immer wieder lesen, dass viele Angestellte

  • innerlich gekündigt haben und Dienst nach Vorschrift machen,
  • regelrecht Angst vor dem Montag haben,
  • die ganze Woche nur an Feierabend und Wochenende denken,
  • von ihrer Arbeit gelangweilt sind und keinen Sinn darin sehen,
  • das Gefühl haben ausgenutzt und verheizt zu werden,
  • oder unter ihrem Chef oder den Kollegen leiden.

Was mich dabei erstaunt, ist wie viele Menschen sich in dieses Schicksal ergeben, obwohl sie massiv unter ihrer Job-Situation leiden und oft sogar darüber krank werden.

Wenn Sie unzufrieden im Job sind, dann gibt es viele Ideen und Möglichkeiten, wie Sie etwas ändern oder verbessern können.

Oft sehen wir die Ideen und Möglichkeiten nicht, weil:

  • wir einfach zu blockiert sind, nur auf die Probleme schauen und nicht die richtigen Fragen stellen
  • und weil wir viele Ideen und Lösungsmöglichkeiten gleich als unrealistisch oder nicht machbar vom Tisch wischen und Gründe suchen, warum diese nicht funktionieren können.

Wenn das auch ein bisschen auf Sie zutrifft, dann könnten Sie Folgendes machen:

  • Suchen Sie aktiv Ideen und Möglichkeiten – Lassen Sie sich von Ihrer momentanen Einfallslosigkeit nicht einschränken. Es gibt viele Möglichkeiten, wie man Verbesserungs-Ideen finden kann: indem Sie andere Menschen fragen, indem Sie Bücher zum Thema lesen, indem Sie Menschen suchen, die Ihr spezielles Problem schon erfolgreich gelöst haben. Suchen Sie also gezielt nach Ideen, statt sich selbst zu erzählen, dass man da „eben nichts machen kann“.
  • Schlechte Ideen als Sprungbrett nehmen – Suchen Sie nicht mehr nach Gründen, warum eine Lösungs-Idee nicht funktioniert, sondern verbessern Sie die Idee, so dass sie machbarer wird. Nehmen Sie unrealistische Ideen als Sprungbrett, um weitere Ideen zu entwickeln. Fragen Sie sich dann: Was ist an der nicht-machbaren Idee interessant und vielversprechend? Wie müsste man die nicht machbare Idee ändern, so dass sie machbarer wird?

Werden Sie also zu einem Sammler und Verbesserer von Ideen, mit denen Sie Ihre Job-Situation besser machen könnten. Also weniger Problemorientierung und mehr Lösungsorientierung.

Noch etwas: Wenn Sie unzufrieden im Job sind und sich etwas ändern soll, müssen SIE etwas ändern. Den Arbeitgebern, dem Arbeitsmarkt, der Gesellschaft als Ganzes ist es – so brutal es klingt – leider eher egal, wie Sie sich fühlen und wie es Ihnen geht. Deswegen können Sie aus dieser Richtung keine große Hilfe erwarten. Auch wenn Sie das als unfair oder nicht richtig empfinden.

Wenn sich etwas ändern soll, müssen Sie sich selbst darum kümmern. Ihr Wohlbefinden liegt in erster Linie Ihrer eigenen Verantwortung. Es ist menschlich verständlich da auf die Chefs, Kollegen, die Wirtschaft und Politiker zu schimpfen. Aber es ist einfach nicht nützlich. Man ändert dadurch nur selten etwas.

Nutzen Sie also Ihre Kraft lieber dafür, Lösungsmöglichkeiten zu suchen und zu ändern, was Sie ändern können. Und es gibt immer etwas, das Sie tun können. Verbesserung geht immer, auch wenn es zuerst nur Kleinigkeiten sind.

Machen Sie sich klar: Wir verbringen einen Großteil unserer Zeit mit unserer Arbeit. Deswegen ist es wichtig, dauerhafte und schmerzhafte Unzufriedenheit in unserem Job nicht untätig hinzunehmen.

Tun Sie, was Sie tun können, um Ihre Situation zu verbessern. Werden Sie aktiv. Kommen Sie ins Handeln.

Sie haben schließlich nur dieses eine Leben.

Grundfragen des Menschen

Grundfragen des Menschen

Die Fragen nach dem Sinn des Lebens, nach Geborgenheit und Liebe, nach Verstehen und Hoffnung, nach Reifung und Sterben werden so nicht beantwortet.

Denn weil die Sehnsucht, gebraucht zu werden, genutzt zu werden und sinnvoll zu sein, so groß ist, liefern wir uns allen möglichen Angeboten aus. Hauptsache, es nutzt uns irgendwie. Hauptsache, wir haben irgendwie das Gefühl, dass wir etwas halbwegs Sinnvolles machen.

  • Menschen suchen nach einem Ort der Geborgenheit, nach Wärme und Vertrauen.
  • In Zeiten der Orientierungslosigkeit wird wieder nach klaren Maßstäben gefragt.
  • Suche nach der letzten Antwort, die alles zusammenhält und erklärt.
  • Warum lebe ich überhaupt?
  • „Alles beginnt mit der Sehnsucht“ schreibt einmal die jüdische Dichterin Nelly Sachs.
  • Das Kind sehnt sich nach Geborgenheit, Wärme und Zuwendung. Der heranwachsende Jugendliche sehnt sich danach, von den Erwachsenen und seiner Umwelt ernst genommen zu werden. Er sucht nach einem Beruf, der ihn erfüllen könnte.
  • Der erwachsene Mensch sehnt sich nach einem Du, dass seine Einsamkeit aufhebt, ihm Heim und Heimat schenkt, seine Freuden und Leiden mit ihm teilt. Alle Menschen sehnen sich nach Anerkennung, Zärtlichkeit und Liebe.
  • Religion als Erinnerung?
  • Gottesglaube als Ausdruck unserer unstillbaren Sehnsucht nach einer letzten und tiefsten Geborgenheit?
  • Gott als das eigentliche Zuhause der Menschen?

Missbrauch in der Kirche

Viel schlimmes und mir  unvorstellbares ist in der Kirche passiert und passiert vermutlich immernoch.  Zum Thema Missbrauch in der Kirche habe ich ein Statement gefunden, welches zum Nachdenken einlädt.

„Man sollte darauf hinweisen, dass derartige Übergriffe kein spezifisch katholisches ‚Problem‘ sind, sondern auch in anderen Konfessionen vorkommen.
Das Schlimme ist der Umgang mit dem Opfer, wenn es den Mut aufbringt, das Schweigen zu brechen.
Es reicht nicht, dass man als Opfer das Geschehene über sich ergehen lassen m…usste und nun irgendwie verarbeiten muss, man muss sich mit Anfeindungen, Vorwürfen, Beschimpfungen auseinandersetzen. Man wird als Täter hingestellt, es wird verlangt, die Anzeige zurück zu ziehen, sich bei dem eigentlichen Täter zu entschuldigen, schließlich sei alles doch gar nicht so schlimm gewesen. Man wird gemieden, aus der einstigen Gemeinschaft gedrängt, es wird einem verboten, darüber zu sprechen. Alte Bekannte grüßen nicht mehr, es wird mit dem Finger auf das Opfer gezeigt…
Das Problem sind die Menschen, nicht die Kirche im eigentlichen Sinn.“ (Annette Petry)

Wichtig ist die Opfer Ernst zu nehmen, nicht mit dem Finger auf sie zu zeigen, sondern Ihnen die Hand zu reichen, damit sie wieder aufrecht stehen können.